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Montag, 12. November 2012

Die Harninkontinenz und ihre Behandlung

Es gibt einige Menschen die an einer Harninkontinenz leiden und auch die Ursachen dafür kennen. Aber natürlich muss man auch gegen diese Krankheit angehen und das kann man auf die verschiedensten Arten. Frauen und Männer können von dieser Erkrankung heimgesucht werden und man kann recht viel tun, um die Harnkontinenz auch selbst zu behandeln. 

Das Beckenbodentraining ist für diese Erkrankung sehr gut, denn die Beckenbodenmuskulatur ist unserem Willen unterworfen und das kann jeder Mensch für sich nutzen. Wichtig ist aber, dass man die Übungen korrekt ausführt, man muss beim Einatmen die Beckenbodenmuskulatur entspannen und beim Ausatmen anspannen. Man setzt sich bei den Übungen auf einen Stuhl und legt die Hände auf die Knie, während der Rücken rund ist. Man beugt sich leicht nach vorne und konzentriert sich voll und ganz auf die Beckenregion. Wie schon erwähnt, beim Einatmen ist die Beckenbodenmuskulatur entspannt und beim Ausatmen spannt man sie an. Man kneift die Muskeln richtig heftig zusammen. Es bedarf etwas Übung aber schon nach kurzer Zeit beherrscht man das Training!

Weiterhin sollte man sein Gewicht reduzieren. Leider ist es so, dass vermehrtes Gewicht auf das Beckenboden drückt. Eine gesunde Ernährung hilft somit auch weiter und man muss dafür auch gar nicht viel tun, einfach weniger essen, Süßigkeiten und Fett meiden und sich grundsätzlich auch mehr bewegen und viel Wasser trinken. Schon wird man fast wie von alleine abnehmen, was sich positiv auf die Harninkontinenz auswirkt. Das Trinken gefällt vielen Erkrankten nicht, denn sie müssen ja schon laufend auf die Toilette, ohne dass viel dabei herauskommt. Aber jeder Mensch muss trinken und bei der Erkrankung erst recht, denn so trainiert man die Blase, so dass diese sich nicht schon bei den kleinsten Harnmengen leeren muss. Und man vermeidet Verstopfungen, die nicht nur zu Bauchweh führen können, sondern auch Druck auf die Beckenbodenmuskulatur ausüben können. Aber man sollte gesunde Dinge trinken, Wasser, Tee, Saftschorlen. Alkohol, Kaffee, Bier und Limonaden sollte man meiden. Sie machen nicht nur dick, sondern sind auch noch besonders harntreibend, was man vermeiden muss!

Der Hausarzt wird vermutlich auch die Elektrotherapie anordnen, diese wirkt ergänzend zu der Beckenbodengymnastik. Bei ihr wird mit Schwellstrom der Verschlussmechanismus der Harnröhre und auch der Blase trainiert.

Hat die Harninkontinenz ihre Ursache im Stress und der allgemeinen Belastung, sollte man auch Saunagänge durchführen, ebenso Wechselstrahlduschen ausüben und auch Sitzbäder für sich nutzen.

Leidet man an einer Dranginkontinenz wird es Zeit das Toilettentraining anzugreifen. Man geht einfach den Harndrang durch viele Toilettengänge an, dafür trinkt man eine bestimmte Menge und bringt der Blase bei, sich an gewisse Toilettengänge zu gewöhnen. So lernt die Blase langsam aber sicher, dass sie auch mal größere Harnmengen speichern muss.

Manche Menschen leiden auch an der Reflexinkontinenz, hier sollte man das Blasenklopftraining für sich nutzen. Man sollte einfach so ca. alle 3 Stunden auf die Blasengegend klopfen, was einen Reflex auslöst und der Urin abgeht.

Der Arzt wird seine Patienten gerne mit Medikamenten versehen, damit schnelle Hilfe genutzt werden kann, aber man kann auch andere Produkte für sich wählen, anstatt zur Chemie zu greifen. So kann man Kürbiskerne nutzen, um die Blase und die Blasenmuskulatur zu kräftigen. Man kann sich für Vitamin E und Magnesium entschieden, was die Funktion der Blasenmuskeln verbessert. Auch Zinnkraut wirkt ganz gut, es verbessert den häufigen Harndrang und Goldrute wirkt entkrampfend.

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