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Montag, 8. Oktober 2018

Fit für den Winter?

So lässt sich der Körper auf Ausdaueraktivitäten bei Minusgraden vorbereiten

Bewegung macht glücklich - auch bei Minusgraden: Sportliche
Betätigung sorgt auch in der kalten und dunklen Jahreszeit für
die Ausschüttung des Glückshormons Serotonin.  Eine gute
Vorbereitung auf den winterlichen Ausdauersport -
auch in Sachen Ernährung - ist besonders wichtig.
Foto: djd/LaVita
(djd). Sport und Bewegung in der Natur tun Körper und Seele gut - egal bei welcher Witterung oder in welcher Jahreszeit. Wer in Sachen Ausdauertraining auch im Winter am Ball bleiben möchte, sollte den den Körper schon jetzt entsprechend vorbereiten. Denn wer unzureichend trainiert ist, strapaziert Muskeln, Sehnen und Gelenke bei Minusgraden enorm. Eine weitere Säule für die winterliche Fitness bildet eine ausgewogene Ernährung mit reichlich Vitaminen und Spurenelementen. Sie spielen bei allen Stoffwechselvorgängen eine entscheidende Rolle. So unterstützen Vitamin B1, Vitamin B2, Vitamin B6, Vitamin B12, Niacin und Pantothensäure den Energiestoffwechsel. Daher sollten sportlich Aktive in punkto Ernährung neben dem richtigen Verhältnis zwischen Kohlenhydraten, Eiweiß und Fett, auch auf eine ausreichende Versorgung mit Flüssigkeit, Vitaminen und Spurenelementen achten.

Mäßiges Tempo, richtige Kleidung

Auch wenn Training und Ernährung stimmen - vor sportlicher Aktivität gilt stets: aufwärmen und dehnen. Um das Risiko von Überdehnung oder Muskelrissen zu mindern, sollte man bei Kälte außerdem nicht einfach loslaufen, sondern den Körper langsam auf den Temperaturunterschied einstimmen. Vorsicht: Viele Freizeitsportler ziehen sich zu warm an und geraten ins Schwitzen. Am besten ist es, beim Start noch leicht zu frösteln und den Körper durch die Bewegung stetig zu erwärmen. Die Mütze auf dem Kopf sollte nicht fehlen, denn über ihn verliert der Körper viel Wärme. Manche Sportler bevorzugen einen Mundschutz oder atmen durch die Nase, damit die Luft bereits angewärmt in die Atemwege strömt.

Vorsicht Schnupfengefahr

Kühlt der erhitzte Körper aus, schwächelt die Abwehr und Erkältungserreger haben leichtes Spiel. Bewährte Gegenmaßnahme: viel trinken und der Genuss von reichlich Wintergemüse. Rote Bete, Möhren, Kürbis, Spinat, Schwarzwurzeln oder Kohl sind gesund, zaubern Farbe auf den Tisch und füllen die körpereigenen Vitamin- und Spurenelementedepots auf. Das Immunsystem profitiert von Eisen, Kupfer, Selen, Vitamin C, Vitamin D und Zink. Zusätzlich optimieren lässt sich der winterliche Speiseplan durch ein natürliches Saftkonzentrat wie LaVita. Vom langjährigen Eishockeyprofi Gerd Truntschka entwickelt, bündelt es die positiven Eigenschaften von über 70 wertvollen Lebensmitteln, liefert alle wichtigen Vitamine und Spurenelemente und zudem noch wertvolle Enzyme, Aminosäuren, L-Carnitin, Coenzym Q10 und sekundäre Pflanzenstoffe.

Weitere Tipps zum Thema gesunde Ernährung finden sich auch auf www.lavita.de.

Donnerstag, 20. September 2018

Die innere Balance zurückgewinnen

Mit den richtigen Lebensgewohnheiten den Säure-Basen-Haushalt ins Lot bringen

Neben einer gesunden Ernährung spielt Wasser für einen
ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt eine zentrale Rolle.
Foto: djd/Staatl. Fachingen
(djd). Egal ob bei der Arbeit oder im Privatleben - die meisten Menschen erwarten von ihrem Körper tagtäglich Höchstleistungen. Um funktionsfähig und gesund zu bleiben, benötigt der Organismus daher vielfältige Vitalstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Diese wichtigen Lebensbausteine müssen ihm mit der Nahrung zugeführt werden - etwa durch reichlich Obst, Gemüse, Salate, Nüsse, wertvolle Öle und mit Produkten aus Vollkorngetreide. Die Realität auf deutschen Tellern sieht häufig anders aus: Fastfood, Fleisch, Käse, Eier, Weißmehlprodukte und Süßkram im Übermaß können durch ihre stark säurebildenden Eigenschaften das Gleichgewicht des Säure-Basen-Haushaltes stören. Kaffee, Alkohol und eine zu geringe Flüssigkeitsaufnahme verschärfen die Situation zusätzlich. Da der Körper in übersäuertem Zustand ständig große Anstrengungen unternehmen muss, um seine innere Balance zurückzuerlangen, können sich typische Symptome wie Antriebsschwäche, Müdigkeit und Kopfschmerzen zeigen.

Wasser ist nicht gleich Wasser

Neben einer gesunden Ernährung spielt Wasser für einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt eine zentrale Rolle und ist unverzichtbar für das persönliche Wohlbefinden. Die Mannheimer Heilpraktikerin und Buchautorin Sabine Wacker rät diesbezüglich zu einer Trinkmenge von zwei bis drei Litern täglich, davon mindestens ein Liter Heilwasser mit einem hohen Gehalt an Hydrogencarbonat, wie Staatl. Fachingen Still. "Hydrogencarbonat wirkt basisch und dient dem Körper als Puffer, in dem es unter anderem im Magen überschüssige Säure ausgleicht", so die Expertin für Basenfasten. Weitere Informationen dazu gibt es unter www.fachingen.de. Durst ist im Übrigen bereits ein Warnsignal des Körpers für akuten Wassermangel. Daher sollte man trinken, bevor er überhaupt entsteht. Trinkmuffel können sich beispielsweise per App ans Trinken erinnern lassen oder gefüllte Wassergläser als "Trinkhilfen" im Haus verteilen.

Säuren loswerden mit Bewegung

Auch ein gutes Fitnessprogramm an der frischen Luft hält nicht nur schlank, sondern hilft dem Körper dabei, über die Lunge saures Kohlendioxid abzugeben und im Gegenzug basischen Sauerstoff aufzunehmen. Ärger und Stress sollten ebenfalls abgebaut werden, denn gestresste Menschen atmen flacher und haben eine schlechtere Durchblutung - was wiederum zu Übersäuerung führen kann. Ein gutes Stressmanagement, bewusste Erholungspausen, Rückzugsorte der Stille oder Entspannungstechniken wie Yoga oder Autogenes Training tragen in turbulenten Zeiten dazu bei, die innere Balance zu bewahren und zu Gelassenheit zurückzufinden.

Sonntag, 19. August 2018

Wundermittel Kurkuma?

Nur hohe Bioverfügbarkeit bringt gesundheitlichen Nutzen

Kurkuma-Pulver sparsam über eine Mahlzeit gestreut -
diese Methode bringt oft kaum gesundheitlichen Nutzen.
Foto: djd/Dr. Wolz Zell GmbH/cherryandbees - stock.adobe.com
(djd). Kein Zweifel: Kurkuma steht in der Rangliste der Superfoods ganz weit oben. Es soll gegen Entzündungen helfen, vor Alzheimer schützen, Magen-Darm-Beschwerden lindern und sogar gegen Krebs vorbeugen können. Über 6.000 Studien belegen die positive Wirkung der goldenen Knolle, die in Indien auch den Namen "Gewürz des Lebens" trägt. Viele Menschen streuen es sich über ihr Essen oder bereiten sich damit ein Getränk zu - in dem Glauben, sie könnten so die zahlreichen gesundheitlichen Vorteile des gelben Pulvers nutzen. Fakt ist: Kurkuma enthält nur fünf Prozent Curcumin, dem wichtigsten Inhaltsstoff. Zudem ist Curcumin fettlöslich. Es wird in der wässrigen Umgebung des Darmes nur schlecht absorbiert und zu 90 Prozent wieder ausgeschieden. Dies bedeutet, dass man Unmengen von Kurkuma essen müsste, um tatsächlich eine positive gesundheitliche Wirkung zu erzielen.

Reines Kurkumapulver hat kaum gesundheitliche Effekte

In kleiner Dosis verzehrt, ist das gelbliche Gewürz sehr schmackhaft, in größeren Mengen jedoch bitter. Bei dem Versuch, die therapeutische Wirksamkeit von Kurkuma zu verbessern, wird es häufig mit Pfeffer (Piperin) kombiniert. Zwar nimmt der Körper es dann rasch auf, doch ebenso schnell sinkt der Curcuminspiegel auch wieder ab. Zudem kann Piperin die Wirkung von Medikamenten verringern oder verstärken und die Darmschleimhaut reizen. Auch der Einsatz von Mizellen hat sich aufgrund der verwendeten Polysorbate in Studien wegen der Nebenwirkungen als nachteilig erwiesen. Eine hohe Bioverfügbarkeit ohne Beeinträchtigung des Stoffwechsels lässt sich beispielsweise mit Curcumin Extrakt 45 von Dr. Wolz erreichen.

Mit Cyclodextrin wird Curcumin deutlich besser aufgenommen

In dem Extrakt liegen die fettlöslichen Curcumin-Moleküle in einen Ring von Glucose-Molekülen (eine Zuckerart - den sogenannten Cyclodextrinen) eingebettet. Auf diese Weise ergibt sich eine hydrophile (wasserliebende) Außenseite und in ihrem Innern ein lipophiler, also fettfreundlicher Hohlraum, in dem das Curcumin ruht - weitere Informationen dazu gibt es unter www.wolz.de. Gelangt das Curcumin durch dieses ausgeklügelte "Transportmittel" in den Darm, wird es in der Darmwand um mehr als 40-mal effizienter aufgenommen als das reine Kurkumapulver. Die übrig gebliebenen Glucose-Moleküle baut der Organismus ab und scheidet sie aus. Auf diese Weise kann dem Körper möglichst viel Curcumin zur Verfügung gestellt werden, damit dessen Nutzen der Gesundheit zugutekommen kann.

Freitag, 13. Juli 2018

Ausreichend trinken beim Sport

Leistungsfähigkeit hängt auch von einem ausgeglichenen Flüssigkeitshaushalt ab

Ob beim Gerätetraining, beim Laufen oder bei der
Biketour im Freien: Um beim Sport leistungsfähig zu sein,
muss man richtig trinken.
Foto: djd/www.blenderbottle.eu
(djd). Ob beim Gerätetraining im Fitnessstudio oder beim Laufen und bei der Biketour im Freien: Um beim Sport leistungsfähig zu sein, muss man richtig trinken. Sowohl Konzentration als auch Reaktions- und Koordinationsgeschwindigkeit sowie Ausdauer werden davon beeinflusst, wie gut der Körper mit Wasser und Co. versorgt wird.

Verloren gegangene Flüssigkeit und Mineralien ersetzen

Ausreichendes Trinken vor, während und nach dem Sport hilft dabei, durch Schwitzen verlorengegangene Flüssigkeit und Mineralien zu ersetzen. Wasser, Kräutertees und Fruchtsaftschorlen mit einem Verhältnis von drei Teilen Wasser zu einem Teil Saft sind gute Durstlöscher. Da alkoholfreies Weizenbier isotonisch wirkt, ist es bei Sportlern nach dem Training besonders beliebt. Viele Sportler mixen sich ihr Sportgetränk auch selbst - aus Wasser, Traubenzucker und Natrium, das in Kochsalz enthalten ist. Wer starken Muskelaufbau betreibt, sollte im Anschluss an das Training beispielsweise eiweißreiche Shakes zu sich nehmen.

Wasserflasche und Shaker in Einem

Gut mixen und mitnehmen lassen sich Shakes etwa in einem "BlenderBottle Radian Shaker", der in verschiedenen Varianten und Größen erhältlich ist. Die Zutaten für Proteinshakes und Smoothies werden direkt in den Shaker gegeben. Eine spezielle Edelstahl-Schneebesen-Kugel sorgt bei kräftigem Schütteln dafür, dass alle Zutaten im Shaker cremig gerührt werden. Die Shaker eignen sich aber ebenso gut als normale Wasserflaschen fürs Workout oder für Wander- und Radtouren. Sie lassen sich leicht reinigen, sind frei von Bisphenol (BPA) sowie Weichmachern und können mit einem Schraubverschluss sicher verschlossen werden. So muss man keine Angst haben, dass in der Sporttasche etwas ausläuft. Dank einer abnehmbaren Trageschlaufe lassen sie sich auch direkt an die Tasche oder den Rucksack hängen. Bestellt werden können die Shaker unter www.blenderbottel.eu. Besonders praktisch für den Sommer sind sie in robuster Edelstahlausführung. So sorgt etwa die doppelwandige Isolierung des "Thermo Edelstahl Shakers" dafür, dass die Getränke bis zu 24 Stunden kühl bleiben.

Energydrinks entziehen dem Körper Flüssigkeit

Bei mittlerer Sportintensität verliert der Körper im Übrigen etwa 0,5 bis 1 Liter Schweiß pro Stunde. Bei intensiven Belastungen können Sportler mehr als 3 Liter Schweiß pro Stunde ausschwitzen. Sogenannte Energy Drinks sind als Sportgetränke übrigens nicht geeignet. Anstatt dem Körper Flüssigkeit zu liefern, entziehen sie ihm zunächst Wasser und wirken damit kontraproduktiv.

Dienstag, 5. Juni 2018

Mythos und Wahrheit

Einige Ernährungsirrtümer halten sich hartnäckig

Popeye hat nicht recht: Man kann auch
ohne Spinat groß und stark werden.
Foto: djd/www.erasco.de/thx
(djd). Rund um das Thema Ernährung ranken sich viele Irrtümer, sie werden teilweise von Generation zu Generation weitergegeben. Wir haben vier bekannte Mythen auf ihren Wahrheitsgehalt hin überprüft.

Irrtum 1: Spinat ist besonders eisenhaltig

Nicht nur Popeye glaubt daran, dass Spinat besonders viel Eisen enthält und deshalb stark macht. Der Mythos basiert auf einer Untersuchung von getrocknetem Spinat - er besitzt mit 35 mg pro 100 g tatsächlich einen hohen Eisenanteil. Im gekochten Zustand aber reduziert sich der Eisengehalt von 100 g Spinat auf nur noch 3,5 mg, andere Lebensmittel verfügen über einen deutlich höheren Eisenanteil. Bei einer einigermaßen ausgewogenen Ernährung tritt im Übrigen hierzulande kaum noch ein Eisenmangel auf.

Irrtum 2: Kaffee ist ein Flüssigkeitsräuber

Hartnäckig hält sich der Irrtum, dass man Kaffee bei der Berechnung der täglich benötigten Flüssigkeitsmenge nicht mitzählen darf. Das aber ist falsch. Tatsächlich wirkt Kaffee durch das darin enthaltene Koffein zwar harntreibend, Kaffee entzieht dem Körper aber kein Wasser. Es wird also nicht mehr Flüssigkeit ausgeschieden, als durch Kaffee aufgenommen wurde. Heute wird Kaffee bei der täglichen Flüssigkeitsmenge deshalb auch dazu gerechnet.

Irrtum 3: Schnaps ist gut für die Verdauung

Ein "Verteiler" nach dem Essen soll angeblich die Verdauung ankurbeln, deshalb wird vor allem nach üppigen Mahlzeiten gerne ein Schnaps gereicht. Tatsächlich aber wird durch Alkohol die Fettverbrennung gehemmt, das Essen liegt tendenziell länger schwer im Magen. Durch den Schnaps kann das Völlegefühl dennoch kurzfristig nachlassen, weil Alkohol die Magenmuskulatur lockert.

Irrtum 4: Unbehandelte Lebensmittel sind gesünder als Lebensmittel aus Konserven

"Tatsächlich sind unbehandelte Lebensmittel nicht in jedem Fall gesünder und enthalten mehr Vitamine als Konserven", so Jeannine Frenzel, Quality Manager bei Continental Foods Lübeck, Marke Erasco. Obst und Gemüse etwa verlieren bei Zimmertemperatur und unter dem Einfluss von Licht und Sauerstoff schnell einen Großteil der Vitamine. Im Gegenzug stimme es nicht, dass Konserven keine Vitamine mehr enthielten: "Wie viele Vitamine noch in einer Konserve enthalten sind, hängt von der Art des Erhitzens ab und vom Vitamingehalt vor der Verarbeitung." Denn nicht jedes Vitamin sei gleichermaßen hitzeempfindlich. Die Zusetzung von Konservierungsstoffen sei bei den modernen Verfahren in der Regel nicht mehr nötig: "Die meisten Fertigprodukte kommen tatsächlich mittlerweile ganz ohne Konservierungsmittel laut Gesetz, geschmacksverstärkende Zusatzstoffe oder künstliche Farbstoffe aus."

Donnerstag, 3. Mai 2018

Polnische Pflegekräfte im Haushalt – Worauf Sie achten sollten

Mittlerweile werden viele Senioren in ganz Deutschland von Betreuungskräften aus Osteuropa, insb. aus Polen, im eigenen Zuhause betreut (vgl. www.bhsb.de). Sehr oft geschieht dies in Form der so genannten Entsendung, bei der in der Regel über eine spezialisierte Vermittlungsagentur eine 24h-Betreuungskraft vermittelt wird, indem die Familie/pflegenden Angehörigen mit einem ausländischen Unternehmen aus der EU einen Dienstleistungsvertrag schließt. Die Betreuungskraft wird dann von diesem EU-Unternehmen in die Familie nach Deutschland entsendet. Jedoch sollte man stets auf die möglichen rechtlichen Risiken der Entsendung achten.

Welche Voraussetzungen gibt es für ein legales Arbeitsverhältnis?
Ein Entsendeunternehmen muss mittlerweile eine Vielzahl von rechtlichen Voraussetzungen beachten, um legal Betreuungskräfte/Arbeitnehmer nach Deutschland entsenden zu dürfen. Wie jedoch sollen die Angehörigen tatsächlich beurteilen können, ob die Entsendung auch tatsächlich legal ist und alles Erforderliche eingehalten wird?

Wichtig: Vermittlungsagentur und Pflegekräfte nach der A1-Bescheinigung fragen
Die zu Beginn wichtigste Frage der Angehörigen an das entsendende Unternehmen ist die nach der A1-Bescheinigung. Dieses Dokument bescheinigt, dass die 24-Stunden-Betreuungskraft im Heimatland (bspw. Polen) ordnungsgemäß sozialversichert ist.


Um das Dokument zu erhalten, müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein: Zum einen muss das Unternehmen den Großteil seines Umsatzes im Heimatland erwirtschaften. Zum anderen muss das Unternehmen seine Mitarbeiter primär im Heimatland beschäftigen und eine Vor- und Weiterbeschäftigung der entsendeten Mitarbeiter im Heimatland sicherstellen. Ob das bei den betroffenen Unternehmen stets so ist, ist natürlich zu hinterfragen. Denn das primäre Ziel ist es, Betreuungskräfte in deutsche Familien zu entsenden. Mittlerweile ist dieses Modell gängige Praxis und mehrere zehntausend Haushalte organisieren so die Betreuung für Ihre Angehörigen.


Der ausländische Arbeitgeber muss das Weisungsrecht ausüben
Eine weitere Voraussetzung ist, dass das Arbeitsverhältnis zwischen der Betreuungskraft und dem ausländischen Arbeitgeber während des gesamten Entsendezeitraums tatsächlich fortbesteht.


Diese Voraussetzung ist nicht erfüllt, wenn das Weisungsrecht gegenüber dem Arbeitnehmer von der Familie in Deutschland ausgeübt wird! Das ist der Fall, wenn der Arbeitnehmer die Arbeitsanweisungen direkt von der Familie erhält und nicht mehr direkt durch den ausländischen Arbeitgeber. Das Arbeitsverhältnis mit dem ausländischen Arbeitgeber besteht dann quasi nur noch pro forma. Dies hat dann zur Folge, dass die Familie für den Arbeitnehmer die geltenden Sozialabgaben und Steuern in Deutschland zu entrichten hat. Damit können rechtlich und finanziell erhebliche Folgen auf die Familie zukommen. Also stets auf die korrekte Ausgestaltung des Vertrags achten!


Der deutsche Mindestlohn gilt auch für Firmen aus dem EU-Ausland (Osteuropa)
Zudem sollte die Frage geklärt werden, ob die Betreuungskraft für die Familie überwiegend Tätigkeiten in der Grundpflege leisten soll, denn dann muss der deutsche Mindestlohn bezahlt werden. An den Mindestlohn sind nicht nur deutsche Pflegeunternehmen gebunden, sondern auch Firmen, die in Polen, Slowakei oder Kroatien ihren Sitz haben und von dort Arbeitnehmer nach Deutschland entsenden.


24-Stunden-Betreuung ab circa 2.000 Euro pro Monat

Eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung durch polnische Pflegekräfte kostet in etwa zwischen 1.900 bis 2.600 Euro pro Monat. Der exakte Preis hängt von mehreren Faktoren ab, insb.:

•    Deutschkenntnisse
•    Schwere der Betreuung
•    Qualifikation der Betreuungskraft
•    Ist ein Führerschein gewünscht?
•    Anzahl der zu betreuenden Personen im Haushalt

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass die 24 Stunden Pflege sich in Deutschland etabliert hat und weiter an Relevanz gewinnt. Wenn man eine gute Vermittlungsagentur beauftragt, die sich um die rechtlichen Dinge und die stetige Organisation wie bspw. Personalwechsel kümmert, ist man in vielen Fällen als Angehöriger mit dieser Art von Betreuung gut bedient.

Donnerstag, 19. April 2018

Raus aus dem Fitnesstief

Jetzt die Weichen stellen für mehr Leistung und eine bessere Figur

Tempo drosseln - zu Beginn des Outdoor-Trainings
sollte die Belastung moderat sein.
Foto: djd/Jentschura International/EL_L_baranq-shutterstock
(djd). Endlich wieder im Park seine Runden drehen, ohne dabei klatschnass oder schockgefrostet zu werden: Die Saison für Freizeitsportler ist eröffnet. Doch meist bringen die ersten Sonnenstrahlen auch ans Licht, dass das Training im Winter hätte intensiver sein können. Wer jetzt schnell wieder in Topform kommen möchte, kann mit der richtigen Ernährung und intensiver Pflege das Beste aus seinem Workout machen.

Müde Muskeln munter machen

Damit Muskeln fit bleiben, brauchen sie vor allem eines: Bewegung. Kam die in letzter Zeit zu kurz, fühlen sich die Beine oft schon nach kurzer Belastung schwer wie Blei an. So macht Training keinen Spaß. Und auch das Verletzungsrisiko steigt. Anwendungen wie Vollbäder oder Wickel mit basischen Körperpflegesalzen können die Muskultur entlasten. Aus naturheilkundlicher Sicht helfen sie dabei, Schlacken aus dem Gewebe zu spülen und so die Durchblutung und Versorgung zu verbessern. Nach dem Training sollen sie außerdem die Regeneration fördern und Muskelkater vorbeugen. Darauf setzen übrigens auch Profisportler. Entsprechende Produkte etwa MeineBase findet man im Reformhaus oder Bioladen.

Fitness-Food für mehr Power

Ein Blick auf den Speiseplan verrät, ob die Ernährung zum Trainingsziel passt. Zu etwa 80 Prozent sollten frisches Gemüse, Kartoffeln, Hirse, Buchweizen, Obst und hochwertige Pflanzenöle darauf stehen. Denn diese basischen Lebensmittel kann der Körper gut zur Energiegewinnung nutzen und schnell verstoffwechseln. Fleisch, Weißmehl, Zucker oder süße Getränke fördern dagegen die Entstehung von Säuren im Organismus, die sich wiederum als Schlacken im Gewebe - auch in der Muskulatur - ablagern. Positiver Nebeneffekt: Basische Rezepte machen satt, sind aber in der Regel kalorienarm. Dadurch können sie helfen, Gewicht zu verlieren und die Figur zu formen.

Training im grünen Bereich

Der Treibstoff für effektives Training ist Sauerstoff. Davon bekommt der Körper nur genug, wenn Intensität und Kondition zusammenpassen. Gerät man außer Atem, beginnt in der Muskulatur ein Übersäuerungsprozess, der jeden Schritt mühsam macht. Es lohnt sich daher, einen Check-up im Fitnesscenter oder beim Sportarzt zu machen, um zu ermitteln, in welchem Bereich der optimale Trainingspuls liegt. Eine Pulsuhr hilft bei der Kontrolle. Neben dem gezielten Workout sollte aber auch der Alltag so aktiv wie möglich sein: Fahrrad statt Auto, Treppe statt Fahrstuhl, Spaziergang vor dem Fernsehabend. So geht es Schritt für Schritt in Richtung Topform. Mehr zu basischer Ernährung und Pflege finden Sportler auch unter www.p-jentschura.com.

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