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Freitag, 10. Mai 2019

Mehr für die eigene Gesundheit tun

Präventologen begleiten und motivieren auf dem Weg zu einem gesünderen Alltag

Wer etwas für die Gesundheit und fürs Wohlbefinden
tun will, kann sich Unterstützung holen.
Foto: djd/Berufsverband der Präventologen/Sebastian
Finis/Melanie Adloff
(djd). Mehr für Gesundheit und Wohlbefinden und damit für die Lebensqualität tun - das wollen viele Deutsche. So gaben bei einer Umfrage des IFD Allensbach 2018 rund 25 Millionen Personen ab 14 Jahre an, besonderes Interesse an gesunder Ernährung und gesunder Lebensweise zu haben. Doch wie genau sieht eine gesunde Lebensweise aus? Wie kann man Stress vorbeugen, sich sinnvoll ernähren, mehr Bewegung in den Alltag einbauen und vor allem langfristig etwas in seinem Leben ändern? Wer Antworten auf diese Fragen sucht, ist bei einem Präventologen richtig. Die Gesundheitsexperten zeigen ihren Klienten, dass sich schon mit kleinen Änderungen im Alltag viel bewegen lässt und jeder seine eigene Gesundheit mit Lust und Freude positiv beeinflussen kann.

Von sportlichem Training bis Entspannung

Individuelle Maßnahmen der Ernährung, Fitness und mentalen Ausgeglichenheit erstellt beispielsweise der ausgebildete Präventologe und Sportwissenschaftler Sebastian Finis aus Berlin. Er arbeitet als Health Coach bei einem Anbieter für Gesundheits-Check-ups sowie als Personal Trainer und bietet neben sportlichen Programmen auch Rückenschulkurse sowie Entspannungskurse an. In Letzterem erfahren und lernen die Teilnehmer verschiedene Entspannungstechniken - progressive Muskelentspannung nach Jacobsen, autogenes Training nach Schultz, verschiedene Arten der Meditation und vieles mehr. Generell helfen Präventologen ihren Klienten dabei, herauszufinden, was ihnen und ihrer körperlichen und seelischen Gesundheit guttut. Vor allem aber geht es ihnen um alltagstaugliche Maßnahmen. Denn diese garantieren mittel- und langfristig Motivation und damit Erfolg.

Gesunde Verhaltensweisen für den Alltag lernen

Gesunde Verhaltensweisen, die einem Spaß machen und die sich im Alltag leicht umsetzen lassen, lernen Teilnehmer beispielsweise in Kursen nach dem Gesundheits- und Lebenskompetenz-Konzept (GLK) kennen. Die medizinische Fachangestellte und Präventologin Sandra Federl aus Bad Füssing ist Trainerin dieses gesundheitsförderlichen Konzepts. Daneben leitet die 23-Jährige auch Kurse für Ernährungskonzepte. Wie kann ich am besten abschalten und entspannen? Was macht mich zufrieden und glücklich? Wie komme ich besser mit Konflikten klar? Das sind nur einige der Fragen, mit denen man sich bei diesem Training auseinandersetzt. Unter www.praeventologe.de gibt es Kontaktdaten zertifizierter GLK-Trainer sowie weitere Informationen zu Präventologen.

Sonntag, 21. April 2019

Die Gesundheit steht im Vordergrund

Mainstreamer legen in ihrem Lebensstil viel Wert auf einige wichtige Routinen


Mainstreamer pflegen ein paar tägliche Routinen,
dazu gehört die Sorge um sich, ihre Familie und um
eine lebenswerte Umwelt.
Foto: djd/CooperVision/Getty Images/Hero Images
(djd). Sie haben eine kleine Familie und einen guten Job, sie achten beim Konsum auf ein möglichst nachhaltiges Handeln und sie tun etwas für ihre Gesundheit, ob im Fitnessstudio oder bei einer Joggingrunde: Die sogenannten Mainstreamer bilden ein großes Segment der Gesellschaft. Ihr Leben ist keinesfalls langweilig und stromlinienförmig - ganz im Gegenteil. Sie pflegen lediglich ein paar tägliche Routinen, dazu gehört die Sorge um sich, ihre Familie und um eine lebenswerte Umwelt.

Kontaktlinsen können gesunden Lebensstil unterstützen

Weil Mainstreamer vielbeschäftigte Menschen mit langen Tagen sind, wünschen sie sich bei täglichen Routinen möglichst wenig Aufwand, aber viel gesundheitsbewussten Komfort. Die Brillenträger unter den Mainstreamern entscheiden sich deshalb immer öfter für eine Kontaktlinse als angenehme Alternative zur Brille. Das gilt nicht nur für aktive Brillenträger, die in der Freizeit oder bei sportlichen Aktivitäten kein störendes Gestell auf der Nase haben möchten. Moderne Kontaktlinsen können einen gesunden Lebensstil explizit unterstützen, ihr Einsatz wird dann wie das Obst zum Frühstück zur Selbstverständlichkeit am Morgen. Tragen können Kontaktlinsen fast alle Menschen, unabhängig von der Art der Fehlsichtigkeit und des Alters. Mehr Informationen dazu gibt es beispielsweise beim Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de unter www.rgz24.de/einmalkontaktlinsen.

Gesunder Tragekomfort über den ganzen Tag

Kontaktlinsen werden meist noch als Wochen- oder Monatslinsen angeboten, im Kommen sind allerdings vor allem Einmalkontaktlinsen (Tageslinsen) wie etwa "clariti 1 day" von CooperVision. Das sauerstoffdurchlässige Material gewährleistet eine ausgiebige Sauerstoffversorgung der Augen, zusätzlich bietet ein integrierter UV-Schutz mehr Sicherheit vor schädlichen UV-Strahlen. Eine spezielle Technologie hält die Feuchtigkeit in der Kontaktlinse und sorgt so für Tragekomfort über den ganzen Tag. Mehr Informationen und eine PLZ-Suche nach einem Kontaktlinsen-Spezialisten in der Nähe gibt es unter www.coopervision.de. Unabhängig von Kurz- oder Weitsichtigkeit oder dem Vorliegen einer Hornhautverkrümmung bieten die Kontaktlinsen immer eine gleichbleibende Sehqualität. Da man täglich frische Exemplare verwendet, spart man sich das aufwendige Reinigen und Aufbewahren der Kontaktlinsen.

Samstag, 16. März 2019

Vom Heißhunger zum Hunger

Wenn die Beschäftigung mit Nahrung zum Lebensinhalt wird

Getrieben von gesellschaftlichen Erwartungen und
medialen Bildern entwickeln viele Frauen eine
Essstörung, wie zum Beispiel Magersucht.
Foto: djd/Dr. Reisach Kliniken/Getty
(djd). Aufgrund gesellschaftlicher Erwartungshaltung hat sich ein Körperkult entwickelt, der zahlreiche "normale" Frauen und zunehmend auch Männer ständig nach einer besseren Figur streben lässt. Diäten sind im Trend, Kalorienzählen gehört dazu. Nicht selten entwickeln sich jedoch aus dem andauernden Verzicht auf Lebensmittel Essstörungen, wie etwa die Magersucht. Betroffene haben ständig das Gefühl, ihr Gewicht verringern zu müssen. Alles dreht sich um die Vermeidung von Nahrungsaufnahme. Es gibt aber auch die andere Seite: Menschen, die resignieren, weil sie das schlanke Schönheitsideal einfach nicht erreichen. Der Frust äußert sich zum Beispiel in Fressattacken. Essen wird dann zur Sucht und hat mit dem natürlichen Hungergefühl nichts mehr zu tun.

Essstörungen liegen oft seelische Probleme zugrunde

Ob zu dick oder zu dünn, oft dauert es Monate oder Jahre, bis sich eine Frau eingestehen kann, dass sie ein gestörtes Essverhalten entwickelt hat. Die Beschäftigung mit Essen, Hungern, Erbrechen, Einkaufen, Wiegen und Sport ist zum Lebensinhalt geworden. Die negativen Konsequenzen für Seele und Körper werden dabei ausgeblendet und der Weg in die Heimlichkeit und Isolation ist gebahnt.
Um aus dem Teufelskreis auszubrechen, ist der erste Schritt zu erkennen, dass man fachliche Hilfe braucht. Denn in der Regel liegt eine komplexe Erkrankung mit tief liegenden seelischen Problemen zugrunde. Kliniken, wie die Dr. Reisach Kliniken im Allgäu, sind auf psychosomatische Erkrankungen spezialisiert und legen ein besonderes Augenmerk auf die Betrachtung der Ursachen und des sozialen Umfelds des Patienten. Darauf aufbauend erfolgt die Therapie.

Dem natürlichen Hunger- und Sättigungsgefühl vertrauen

In der Adula Klinik in Oberstdorf und Hochgrat Klinik in Wolfsried gibt es beispielsweise eine eigene "Ess-Strukturgruppe", in der die Patienten lernen, ihre Erkrankung zu verstehen und zu akzeptieren. So lassen sich allmählich Verhaltensänderungen für den Alltag erarbeiten. Bei den Mahlzeiten mit zu Beginn vorgegebenen Portionsgrößen liegt der Fokus darauf, Emotionen vom Akt des Essens trennen zu lernen und achtsam zu essen. So kann sich das meist verlorengegangene Hunger- und Sättigungsgefühl wieder einstellen - und die Patienten gewinnen den gesunden Bezug zu ihrem Körper zurück. Das hat auch zur Folge, dass die eigenen vitalen Gefühle wieder bewusster wahrgenommen werden und für die Beziehungsgestaltung zu anderen Menschen zur Verfügung stehen. Der regelmäßige Austausch innerhalb der therapeutischen Lehr-Lern-Gemeinschaft unterstützt den Heilungsprozess und hilft, bisher unzureichende Verhaltensmuster durch konstruktive Maßnahmen zu ersetzen.

Donnerstag, 21. Februar 2019

Gesunde Vorsätze für das neue Jahr

Ernährung, Bewegung, Entspannung - diese Tipps hält jeder durch

Gesund in den Tag starten - ein guter
Vorsatz für das neue Jahr.
Foto: djd/Jentschura International/Impact
Photography - shutterstock
(djd). Gar kein Fleisch mehr, Zucker streichen, nie wieder Alkohol - wer mit solchen Vorsätzen ins neue Jahr startet, dürfte spätestens Mitte Januar genervt die Segel streichen. Denn radikale Verbote sind nicht der richtige Weg, um dauerhaft seinen Lebensstil zu verändern. Unser Gehirn braucht kleine Schritte und erreichbare Zwischenziele, damit die Motivation erhalten bleibt. So klappt der Start in ein gesünderes Leben.

Fitter in den Tag: Kaffee und Marmeladentoast wecken zwar kurzfristig die Lebensgeister - es geht aber deutlich besser! Ein frisch gemixter Smoothie aus Obst und Gemüse liefert schon morgens den größten Teil des täglichen Bedarfs an Vitaminen - das ist gut fürs Gewissen und die Gesundheit. Noch schneller ist ein leckeres Getreidefrühstück in Bioqualität zubereitet. Fertige Mischungen, zum Beispiel "MorgenStund" (Reformhaus) aus Buchweizen, Amarant und Hirse müssen nur noch mit kochendem Wasser angerührt und mit Früchten, Nüssen oder Quark verfeinert werden. Der Vorteil dieser Frühstücksvarianten: Sie sind kalorienarm und halten trotzdem lange satt. Darüber hinaus sind sie frei von Gluten, Laktose und Zucker. Weitere Rezeptideen gibt es auch unter www.p-jentschura.com. Und machbarer Vorsatz für die Woche: an fünf Tagen möglichst bewusst essen, an zweien sind kleine Sünden erlaubt.

Bewegung ohne Stress: Es ist beachtlich, wie voll Fitnessstudios zu Jahresbeginn sind - und wie sich die Trainingsflächen innerhalb weniger Wochen wieder leeren. Die meisten hatten zu ambitionierte Vorsätze, die schnell keinen Spaß mehr machten, sondern Stress bedeuteten. Wer Jogging nichts abgewinnen kann, muss nicht in Laufschuhe investieren und sich schlecht gelaunt quälen. Besser: einen echten Favoriten finden, für den man gerne Zeit im Wochenplan freischaufelt. Eine gute Motivation kann auch ein Schrittzähler sein - er spornt dazu an, mehr Bewegung in den Alltag zu bringen. Und genau das ist es, was langfristig fit hält, Rückenschmerzen vorbeugt und Übergewicht entgegenwirkt.

Alltag mit Auszeiten: Dauerstress gehört zu den größten Gefahren für die Gesundheit. Das Herz-Kreislauf-System leidet, Muskeln verspannen, es kann zu körperlicher und psychischer Erschöpfung kommen. Nicht nur für Manager ist ein klug geführter Terminkalender deshalb das A & O. Im neuen Jahr sollte kein Tag komplett durchgetaktet sein, sondern ganz gezielt mit Auszeiten und Pufferzonen gespickt werden. Als Faustregel gilt: 20 Prozent frei lassen für unvorhergesehene Termine. So bleibt Zeit zum Durchatmen, für spontane Unternehmungen und Entspannung.

Montag, 14. Januar 2019

Die Fitness-Tricks der Profis

In drei Schritten zu mehr Leistung und neuer Energie

Die Kombination aus regelmäßigem Work-out und
basischer Ernährung kann selbst hartnäckige Pölsterchen zum
Schmelzen bringen.
Foto: djd/Jentschura International/VGstockstudio/shutterstock
(djd). Die Tage werden langsam wieder länger und ganz allmählich geht es in die sportliche Outdoorsaison. Wer beim Neustart nach der Winterpause ein paar Tipps beherzigt, kann sanft und trotzdem zügig wieder zu alter Form auflaufen - und sogar noch besser werden, wenn er typische Fehler vermeidet. Das sind die besten Tipps von Fitness-Experten:

- Durchstarten mit Augenmaß: "Selbst wenn es noch so verlockend ist, bei den ersten Sonnenstrahlen gleich die lange Laufrunde anzutreten - Freizeitsportler sollten es langsam angehen lassen", weiß Diplom-Ernährungswissenschaftler Roland Jentschura aus Münster. Er berät seit Jahren zahlreiche Top-Athleten dazu, wie sie achtsam mit ihren Ressourcen umgehen und mit naturheilkundlichen Methoden das Beste aus sich herausholen. "Auf keinen Fall sollte man sich so fordern, dass einem die Luft wegbleibt." Tipp: Die ersten Male lieber ohne Musik im Ohr trainieren, sondern bewusst auf den eigenen Atem achten. Der Effekt des sanften Starts: Dem Körper steht genug Sauerstoff zur Verfügung, um die Muskulatur gut zu versorgen. "Dadurch sinkt nicht nur das Verletzungsrisiko, sondern auch die Gefahr, dass Schmerzen auftreten, weil das Gewebe durch die Belastung übersäuert", so der Fachmann.

- Den richtigen Treibstoff wählen: Über die Ernährung lässt sich die eigene Leistungsfähigkeit entscheidend beeinflussen. "Aus naturheilkundlicher Sicht ist ein ausgewogener Säure-Basenhaushalt für Sportler das A & O", sagt Roland Jentschura, der unter anderem die Athleten des österreichischen Skiverbandes, aber auch Profi-Radler und Marathonläufer zur Seite steht. Die Balance sei die Grundlage dafür, dass die kleinsten "Motoren" unseres Körpers, die Zellen, effektiv arbeiten können. Das ließe sich unter anderem dadurch erreichen, dass man säurebildende Lebensmittel wie Fleisch, Weißmehl, Zucker und Kaffee reduziert. "Der tägliche Energiebedarf sollte zu 80 Prozent über vitalstoffreiche, basische Lebensmittel wie Gemüse, Obst, hochwertige Öle und Getreide wie Buchweizen und Hirse gedeckt werden." Weitere Tipps dazu finden Interessierte auch in der Themenwelt "Basisch erfolgreicher Sport" unter www.p-jentschura.com.

- Schneller regenerieren: Weil bei jeder Art von Work-out Säuren im Gewebe entstehen, ist neben der ausgewogenen Ernährung die Regeneration nach dem Training besonders wichtig. Sie sollte den Körper gezielt dabei unterstützen, Säuren über die Haut auszuscheiden. "Dabei helfen können beispielsweise Bäder mit basischen Körperpflegesalzen, Bürstenmassagen und Saunagänge", empfiehlt Roland Jentschura.

Mittwoch, 12. Dezember 2018

Mit wenigen Fastentagen zur Wunschfigur

Entsäuerung kann das Abnehmen fördern

Frauen, die bei Abnehmen auf ihren Stoffwechsel
achten, können ihr Wunschgewicht leichter erreichen.
Foto: djd/Basica/PantherMedia/ryanking999
(djd). Im Frühjahr würden viele Frauen gern ein wenig abspecken. Sie planen, weniger zu essen, häufiger Sport zu treiben und dabei noch ein paar überflüssige Kilo zu verlieren. Doch viele Diäten lassen sich nicht lange durchhalten. Auf die anfängliche Euphorie folgt oft Ernüchterung. Scheinbar grundlos bremsen Diätkrisen und der Jojo-Effekt das Abspeckprogramm aus. Ernährungswissenschaftler kennen diese Probleme. Sie wissen, dass in den meisten Fällen eine Übersäuerung im Stoffwechsel die Diät scheitern lässt. Denn zu viel Säure kann den Fettabbau blockieren und den Energiestoffwechsel belasten. Doch diese Komplikationen lassen sich umgehen. Das Verbraucherportal ratgeberzentrale.de hält dazu unter www.rgz24.de/intervall-diaet neun Tipps bereit, wie man mit wenigen Fastentagen ungeliebte Pfunde loswerden kann, ohne dabei zu übersäuern.

Wohlfühlen beim Abnehmen

Das Konzept des Intervallfastens ist simpel. Pro Woche wird lediglich an ein bis zwei nicht aufeinander folgenden Tagen gefastet. Neben Wasser und Tee kann dabei auch eine leichte Gemüsebrühe getrunken werden. An den übrigen Tagen kann man sich mit einer ausgewogenen Ernährung, die vor allem viel Obst, Gemüse und Salate beinhalten sollte, satt essen. Auch Schlemmereien sind mal erlaubt. "Denn wer abnehmen will, muss sich wohlfühlen. Es ist enorm wichtig, dass Frauen, die Gewicht reduzieren wollen, ihren Säure-Basen-Haushalt nicht belasten. Denn genau dies geschieht, wenn beim Abbau von Fett so genannte Ketosäuren entstehen", erklärt Dr. Tanja Werner, Ernährungswissenschaftlerin aus München. Unter www.basica.de gibt eine Diätbroschüre weitere Infos dazu.

Entsäuerung aus der Apotheke

Daher muss während des Intervall-Fastens ausreichend entsäuert werden. "Um die anfallende Säure auszugleichen, werden basische Mineralstoffe benötigt", erklärt Dr. Werner. Häufig können sie nicht im ausreichendem Maße über die Nahrung zugeführt und sollten mit einem Basenpräparat aus der Apotheke ergänzt werden. Wie wichtig die Mineralstoffversorgung für den Erfolg einer Diät ist, zeigt auch das Ergebnis einer Studie der Martin-Luther-Universität in Halle-Wittenberg. Dabei nahmen die Probanden an Körpergewicht, Körperfett und Bauchfett am stärksten ab, die regelmäßige Bewegung und einzelne Fastentage mit einer Entsäuerung durch "Basica Direkt" kombinierten. Mit Training und Fasten allein sank das Gewicht deutlich weniger.

Sonntag, 25. November 2018

Zu viele Gemüsemuffel

Sekundäre Pflanzenstoffe haben auf den Organismus einen positiven Effekt

Gemüsemuffeln fehlen häufig wichtige Vitalstoffe,
die nur in pflanzlicher Nahrung enthalten sind.
Foto: djd/Dr. Wolz/Voyagerix - stock.adobe.com
(djd). Von Gemüse und Obst sollte man täglich fünf Mal eine Portion genießen, dazu rät die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE). Pflanzliche Nahrung enthält neben Vitaminen und Mineralstoffen auch zahlreiche sogenannte sekundäre Pflanzenstoffe. Sie schützen die Pflanze vor Fressfeinden, schädigendem Sonnenlicht, Verletzung und Krankheiten. Auch für den menschlichen Organismus hat ihr Verzehr einen positiven Effekt. "Viele sekundäre Pflanzenstoffe haben eine antioxidative Wirkung, manche wirken antientzündlich und wieder andere schützen die Blutgefäße und helfen, den normalen Cholesterinspiegel aufrecht zu erhalten", erklärt beispielsweise Ernährungswissenschaftler Günter Wagner vom Deutschen Institut für Sporternährung (DISE) in Bad Nauheim. Wie eine aktuelle Befragung durch TNS Infratest und das DISE ergab, liegen jedoch fast 85 Prozent der Deutschen unter der Verzehrsempfehlung von Obst und Gemüse.

Sekundäre Pflanzenstoffe unkompliziert zu sich nehmen

Aus Zeitmangel und Bequemlichkeit greifen viele Verbraucher zu Schokoriegel oder Fastfood, statt Obst und Gemüse verzehrfertig zuzubereiten. Leidet man an Fructoseunverträglichkeit oder Verdauungsbeschwerden, schränkt dies ebenfalls den Konsum pflanzlicher Nahrung ein. Bei älteren Menschen lässt zudem oft der Appetit nach. Werden Gemüsesäfte als Alternative zu Obst und Gemüse ausprobiert, scheitert der Versuch häufig am Geschmack der Getränke. Handelsübliche Fruchtsäfte wiederum gelten als Zuckerbomben, oft ist nicht klar, wie viele wertvolle Inhaltsstoffe sie überhaupt enthalten. Unkompliziert schließen lässt sich die Ernährungslücke beim Obst- und Gemüsekonsum durch hochwertige Nahrungsergänzungsmittel, wie etwa "Vitalkomplex Dr. Wolz", die sekundäre Pflanzenstoffe in standardisierter Menge und Qualität enthalten. So liefert eine Portion Vitalkomplex etwa ähnlich viele sekundäre Pflanzenstoffe wie 800 Gramm speziell ausgewähltes Obst und Gemüse.

Nicht schälen - und stattdessen sekundäre Pflanzenstoffe erhalten

Beim Kauf pflanzlicher Produkte sollte man aus gutem Grund auf frische und reife Ware achten: Darin ist die größte Menge bioaktiver Substanzen enthalten. Viel weniger steckt dagegen in noch unreifen Früchten. Auch lohnt es sich bei zahlreichen Obst- und Gemüsearten den Sparschäler in der Schublade zu lassen: Die sekundären Pflanzenstoffe liegen bei Äpfeln, Birnen, Möhren oder Gurken in oder direkt unter der Schale. Frischware sollte man rasch verzehren und möglichst nicht prallem Sonnenlicht aussetzen. Vorsicht auch beim Erhitzen. Es ist immer vorteilhafter, Obst und Gemüse nur kurz und schonend zu garen und einen Teil als Rohkost zu essen.